Sven Ottke: „Die Chancen stehen 50:50!“

 
 

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23.03.2013 SATURDAY
Germany  GERMANY / DEUTSCHLAND / MAGEDBURG
 
 

Arthur
Abraham
Germany  Germany

versus

Robert
Stieglitz
Germany  

WBO Worldchampionship – Super Middleweight
12×3 minutes

 
 


 
 

Pressemitteilung 19.03.2013

Wer erinnert sich nicht an diesen Abschied?

Am 27. März 2004 beendete der damalige Weltmeister Sven Ottke in Magdeburg seine Karriere. Und es war so, als hätten es die Box-Fans in der GETEC-Arena – die damals noch Bördelandhalle hieß – geahnt. Die letzten drei Minuten gab es stehende Ovationen vom Publikum. Dann stand der von Ulli Wegner trainierte Ottke gegen den an diesem Abend chancenlosen Schweden Armand Krajnc als Sieger fest und verkündete nach 22 erfolgreichen WM-Fights seinen Abschied: „Ich habe immer gesagt, ich will in Magdeburg aufhören. Das tue ich hiermit.“ Seither hat der damals 36-jährige Ottke die Arena in Sachsen-Anhalt nie wieder betreten. Doch am Samstagabend kehrt der frühere Super-Mittelgewichts-Weltmeister zurück. Er will sich das WM-Duell zwischen Arthur Abraham und Robert Stieglitz anschauen.

Sein Tipp? „Ich denke, die Chancen stehen 50:50“, so Ottke.

Beide kämpften schon im August in Berlin gegeneinander. Damals gewann Arthur Abraham einstimmig nach Punkten. Und ehrlich gesagt, hatte er mich damit überrascht. Denn ich hatte ursprünglich gedacht, wenn er überhaupt gewinnt, dann durch einen K.o. Umso gespannter bin ich jetzt, wie das Rematch verläuft.“.

Der inzwischen 45-Jährige räumt ein: „Mir fällt es schwer, einem der beiden Boxer mehr die Daumen zu drücken als dem anderen. Robert Stieglitz wirkt sympathisch. Er ist der klassische Boxer. Doch im ersten Kampf hat er vielleicht einfach zu viel gewollt und dadurch die Kontrolle verloren. Arthur Abraham ist hingegen der klassische Puncher. Er kam aus dem Nichts, war einer meiner früheren Sparringspartner und hat sich nach oben geboxt. Das muss man anerkennen. Dazu ist er sehr aufgeweckt und clever.“.

Für Ottke ist die Veranstaltung am 23. März eine ganz besondere Sache. „Wie schon erwähnt, ich war bis heute nicht wieder in der Arena. Da werden sicherlich viele Erinnerungen wach, wenn ich mir am Samstag den Kampf zwischen Abraham und Stieglitz ansehe. In Magdeburg war ich natürlich noch das ein oder andere Mal zu Besuch, aber das war viel zu selten. Denn wenn man ehrlich ist: Magdeburg war meine sportliche Heimat. Hier habe ich die schönste Zeit meines Lebens verbracht!

Und eine Sache verrät Ottke dann zum Abschluss doch noch. „Wer mich kennt, der weiß natürlich, dass mein Herz bis zum heutigen Tag für meinen früheren Trainer Ulli Wegner und damit auch für Arthur Abraham schlägt. Ich denke, dass ich so ehrlich bin, werden wohl auch die Magdeburger verstehen. Denn der Trainer und ich, wir hatten hier eine wunderschöne Zeit zusammen.“.

 
 
 
Quelle:  Sauerland
Sauerland Event GmbH  No: 28
Pressesprecher: Frank Bleydorn
 
 
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