Gutknecht vs. Brähmer: Wer ist der Favorit?

 
 


 
 
Pressemitteilung (18.01.2013)
Gutknecht vs. Brähmer: Wer ist der Favorit?
 
Der entscheidende Tag rückt näher! In gut zwei Wochen stehen sich Europameister Eduard Gutknecht (24-1, 9 K.o.´s) und Herausforderer Jürgen Brähmer (38-2, 30 K.o.´s) in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegenüber. Und natürlich diskutieren Fans und Experten längst darüber, wie der Kampf, in dem es beim Weltverband WBO auch um das WM-Pflichtherausforderungsrecht geht, enden wird.
 
Auch die Protagonisten selbst haben ihre Meinung. Gutknecht, der seine Sparringsphase derzeit im Trainingslager in Kienbaum bestreitet, glaubt: „Auf mir lastet kein Druck. Manche Medienvertreter versuchen, mir die Favoritenrolle zuzuschieben. Aber das lasse ich nicht an mich heran. Jürgen Brähmer ist ein großer Name, den es am 2. Februar zu schlagen gilt, um den nächsten Schritt in Richtung Weltspitze zu machen.
 
Deshalb legt der Gifhorner im Training besonderen Wert auf seine eigene Disziplin. „Ich muss meinen Stil zwölf Runden lang durchboxen, dann werde ich am Ende siegreich sein. Meine eigentlichen Stärken sind weitgehend bekannt – auch Jürgen kennt sie. Doch ich versuche natürlich, an mir zu arbeiten und durch die Tipps von Trainer Ulli Wegner weiter besser zu werden.
 
Langeweile kommt beim 30-jährigen Europameister in Kienbaum nicht auf. Denn die Sportler finden aus seiner Sicht alles vor, was sie brauchen. „Trainingsmöglichkeiten, Schwimmhalle, Sauna und Kältekammer – dazu gibt es Essen, das genau auf uns abgestimmt ist. Meine Kollegen sind zudem auch Freunde, mit denen ich mal eine Runde Billard spiele, mir einen Film anschaue oder mich unterhalte“, so Gutknecht.
 
Ein ähnliches Bild findet der Beobachter in Güstrow vor. Dort hat der Schweriner Jürgen Brähmer Quartier bezogen. Der frühere WBO-Weltmeister präsentiert sich fokussiert. „Es geht hier nur um die Vorbereitung auf meinen nächsten Kampf – von früh morgens bis spät abends. Ab und an habe ich aber ein wenig Zeit, um kurz ins Internet zu gehen oder mit meiner Familie zu telefonieren“, so der Schützling von Trainer Karsten Röwer.
 
Und wer ist der Favorit? „Das ist mir herzlich egal. Ich bereite mich auf den Kampf vor, um zu siegen. Ich will jeden Kampf, den ich bestreite, gewinnen. Ich konzentriere mich auf meine Stärken und nicht auf die meines Gegners. Jeder weiß: Wenn ich in Top-Form bin, wird es schwer, mich zu schlagen“, so der 34-jährige Rechtsausleger.
 
Zur Top-Verfassung soll ihm Güstrow verhelfen. „Man hat hier im Trainingslager die nötige Ruhe, um sich vollkommen auf den Sport zu konzentrieren. Die Gegebenheiten sind sehr gut“, so der frühere WBO-Weltmeister. Für den EM-Kampf in Berlin ist er optimistisch: „Ich kenne Eduard Gutknecht schon von früher. Er ist aktuell Europameister und ich bin sein Pflichtherausforderer. Ich will ihn schlagen und dann wieder um die Weltmeisterschaft boxen.“
 
 
Quelle:  
Sauerland Event GmbH
Pressesprecher: Frank Bleydorn
 
 
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